
Nils Pickert ist eine wichtige Stimme im Bereich der geschlechtergerechten Erziehung und der Neuinterpretation von Männlichkeit. Als Autor, Journalist und Aktivist setzt er sich unermüdlich für Feminismus, Geschlechtergerechtigkeit und gegen Sexismus ein.
Frühes Engagement und persönliche Motivation
Geboren 1979 in Ostberlin, studierte Pickert Literatur und Politik. Seit 2012 erregte er internationale Aufmerksamkeit, als er aus Solidarität mit seinem Sohn einen Rock anzog. Sein Sohn trug gerne Kleider, und Pickert wollte ihm ein Vorbild sein, das Geschlechterstereotype hinterfragt. Diese Aktion markierte den Beginn seines intensiven Engagements für geschlechtergerechte Erziehung.
Literarische Beiträge und öffentliche Vorträge
Pickert ist Autor mehrerer Bücher, darunter „Prinzessinnenjungs“, in dem er sich kritisch mit traditionellen Männlichkeitsbildern auseinandersetzt und Wege aufzeigt, wie Jungen aus der Geschlechterfalle befreit werden können. Sein Werk „er/ihm“ lädt dazu ein, Männlichkeit neu zu denken und patriarchale Strukturen zu hinterfragen. Zudem schreibt er regelmäßig für renommierte Medien wie Die Zeit, taz, Schweizer Tagesanzeiger und den österreichischen Standard und hält Vorträge zu Themen wie Feminismus und geschlechtergerechte Erziehung.
Seit 2013 engagiert sich Pickert außerdem intensiv bei der Bildungsorganisation Pinkstinks, die sich gegen Sexismus und Homophobie einsetzt.
Leben und Familie
Privat lebt Nils Pickert mit seiner Lebenspartnerin und ihren vier Kindern in Münster. Seine eigenen Erfahrungen als Vater und seine familiären Verpflichtungen fließen stark in seine Arbeit ein und verleihen seinen Texten und Vorträgen eine authentische Note.
Bedeutung für Eltern und Kinder
Nils Pickert ist und bleibt eine treibende Kraft im Kampf für Geschlechtergerechtigkeit. Seine Bücher und Artikel bieten wertvolle Perspektiven auf die Herausforderungen und Chancen, die mit der Dekonstruktion traditioneller Geschlechterrollen einhergehen. Sein unermüdliches Engagement zeigt, dass die Veränderung von Männlichkeitsbildern und die Förderung geschlechtergerechter Erziehung entscheidend für eine gerechte und inklusive Gesellschaft sind.





