
Francis Seeck ist ein*e prominente*r Autor*in, Antidiskriminierungstrainer*in und Professor*in für Soziale Arbeit mit einem Schwerpunkt auf Demokratie- und Menschenrechtsbildung. Geboren 1987 in Ost-Berlin, hat Seeck sich durch großes Engagement in der Bildungsarbeit und in der Antidiskriminierung einen Namen gemacht. Seeck identifiziert sich als nicht-binär und setzt sich intensiv für die Rechte von marginalisierten Gruppen ein.
Berufliche Laufbahn und Engagement
Seeck hat Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der American University in Washington D.C. studiert, sowie einen Master in Europäischer Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin absolviert. Im Rahmen der Promotion am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität entstand die ethnographische Studie „Care trans_formieren“, die sich mit Sorgearbeit für trans und nicht-binäre Personen beschäftigt. Seeck hat die forschungsorientierte Professur “Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung an der Technischen Hochschule Nürnberg inne und war zuvor Vertretungsprofessor*in für Sozialarbeitswissenschaft und Soziologie an der Hochschule Neubrandenburg.
Seeck ist außerdem als Antidiskriminierungstrainer*in aktiv und hält Workshops zu Themen wie Klassismus, Geschlechtervielfalt und soziale Gerechtigkeit. In Büchern und zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln setzt sich Seeck mit diesen Themen auseinander und fördert das Bewusstsein für die strukturellen Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft.
Bedeutung für Eltern und Kinder
Seecks Arbeit ist besonders relevant für Eltern und Erzieher*innen, die eine inklusive und diskriminierungsfreie Erziehung fördern möchten. Durch die Workshops und Publikationen bietet Seeck wertvolle Einblicke und Strategien, um Kinder für Themen wie soziale Gerechtigkeit und Geschlechtervielfalt zu sensibilisieren. Diese Arbeit hilft, stereotype Rollenbilder zu hinterfragen und Kindern zu vermitteln, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer sozialen Herkunft gleichwertig sind.
Link zur Webseite von Francis Seeck.
Fotocredit: Philipp Arnoldt





