
Britta Kiwit ist eine engagierte Aktivistin und Gründerin von Avalino, einem Projekt, das sich für mehr Vielfalt und Inklusion in Kinderbüchern und Spielzeugen einsetzt.
Berufliche Laufbahn und Engagement
Britta Kiwit startete ihre Karriere als Gründerin eines Bewerbungsservices und arbeitete mehrere Jahre an der CODE University of Applied Sciences, bevor sie sich voll und ganz ihrem Herzensprojekt Avalino widmete. Avalino entstand aus ihrer Beobachtung, dass viele Kinderbücher und Spielzeuge ein sehr einseitiges Bild der Gesellschaft zeigen – meist weiße Familien mit traditionellen Geschlechterrollen.
Neben Buch Tipps bietet Kiwit aber auf ihrer Webseite (und darüber hinaus) noch viel mehr an: Affirmationskarten, die das Selbstwertgefühl von Kindern stärken und die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen fördern – und zwar unabhängig vom Geschlecht. Außerdem hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester einen Kinderpodcast gestartet, in dem Kinder zu Wort kommen und von ihren Projekten und Erlebnissen berichten.
2023 hat Kiwit ihr erstes eigenes Buch herausgebracht. „Ach, das ist Familie?!“ ist ein Aufklärungsbuch mit Vorlesetexten und Info-Kästen für Eltern und Bezugspersonen. Es holt Familien in ihrer Lebensrealität ab und bricht mit Rollenbildern, Erwartungen und Standards. Es zeigt viele neue Konstellationen aus dem echten Leben auf, welche die jungen Leser*innen und Vorlesenden vielleicht noch nicht kennen.
Vielfalt und Inklusion
Avalino setzt sich für Vielfalt in Kinderzimmern ein, um Kindern ein realistisches und inklusives Bild der Gesellschaft zu vermitteln – abseits von Genderstereotypen. Kiwit nutzt Plattformen wie Instagram und TikTok, um gesellschaftskritische Comedy zu machen und Menschen für Themen wie Gendermarketing und Geschlechterklischees zu sensibilisieren.
Bedeutung für Eltern und Kinder
Kiwits Arbeit ist besonders relevant für Eltern und Bezugspersonen, die ihre Kinder in einer offenen Umgebung aufwachsen sehen möchten. Durch ihre Bemühungen, diverse Darstellungen in unterschiedlichen Medien zu fördern, möchte sie dabei helfen, dass sich noch viel mehr Kinder und Familien in Büchern und Spielen wiederfinden. Ihr Ziel ist es, Produkte zu entwerfen, in denen so viele Kinder wie möglich Identifikationsfiguren haben, denn das ist besonders wichtig für die Stärkung des Selbstwertgefühls. Außerdem hilft sie Eltern, ihren Kindern von klein auf die Werte von Vielfalt und Gleichberechtigung zu vermitteln. Dies ist besonders wichtig, um Kindern zu zeigen, dass sie unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren Geschlechterrollen alles erreichen können.





